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16.10.2023

Neues aus dem Wildsauenland

(m.s) Bereits stand für die Mannen aus dem Wildsauenland die zweite Meisterschaftsrunde an. Damit wir alle betreffend GTR (Geile-Typen-Rudel) wieder auf dem aktuellsten Stand sind, liefere ich hiermit diesen Newsletter. Es geht unter anderem um einen Captain ohne Luft, einen baggernden Raver und einen Juan, der alle(s) um den Finger wickelt.

Ob ehrenlos, würdelos oder Würenlos – Hauptsache Unihockey. Seid willkommen, werte Leserschaft meines literatischen Ergusses und lasst euch mit dem Neuesten aus dem Aargau beträufeln. Denn dort im Fressbalkan hatten die GTs aus Andelfingen ihre zweite Meisterschaftsrunde zu bestreiten. Gegen starke und noch mehr starke Gegner aus Elgg und Uster galt es sich aus Wildsauensicht zu behaupten. Angesichts der Tatsache, dass der Schreiberling offensichtlich ohne Festplatte angereist war und somit die Daten betreffend Spielablauf einigermassen schwammig sind, soll im folgenden Newsletter auch etwas Licht auf vermeintliche Nebenschauplätze geworfen werden. Schliesslich werde ich hier nach Zeilen bezahlt (Überweisung noch ausstehend) und mit Einzeilern wurde noch keiner reich.

Nun denn, geschätzte Freundinnen und Freunde der gepflegten Knebelei, bevor wir beginnen, werfen wir doch einen Blick auf die Aufstellung des Wildsauen- beziehungsweise Geile-Typen-Rudels (GTR). Die da wäre:

Tor: Gannik Taspar (GT), Gan Tipf (GT)
1. Block: Gatrik Tipf (GT), Geverin Teller (GT), Gannick Teller (GT)
2. Block: Glorian Tuchs (GT), Gaphael Tüchler (GT), Ganuel Tackmann (GT)
3. Block: Guca Tug (GT), Gan Tüller (GT), Ganiel Tucker (GT)
Joker: Gico Tchneider (GT)

Passender- und gänzlich zufälligerweise haben alle geilen Typen dieselben Initialen. Läuft bei den Gild Tigs.

Wie dem auch sei, legen wir los mit den wirklich wichtigen Informationen:


Dem Captain fehlt die Luft
Unser Capitano Päde ist bekannt als Duracell-Häschen. Der kann immer und zeigt auf dem Feld in aller Regel keinerlei Müdigkeitserscheinungen. In Würenlos war der Dynamo jedoch für einmal atemlos. Fast schon keuchend kroch er insbesondere im ersten Spiel übers Feld (okay, vielleicht minimal übertrieben). Und zwischen den Spielen klagte er über fehlende Luft und Unwohlsein. Auf die dem Umstand angemessene Magenausleerung verzichtete er dann aber und lächelte die Beschwerden einfach charmant weg. Und im zweiten Spiel war es dann auch schon besser.

Der Aushilfscoach setzt die Sauen aufs Trockendock
Nicht so gut lief es für den langzeitabwesenden Gario Tächler (GT). Kaum ist er zurück, setzte er sich freiwillig auf die Ersatzbank und erklärte sich bereit, die vor Ort vakante Trainerstelle zu übernehmen. Theoretisch. Aufgrund gesundheitlicher negativer Schwingungen in der Heimat verzichtete er zum Wohle der Mannschaft auf die Reise nach Würenlos. Dumm nur, dass er eigentlich als Bierlieferant vorgesehen gewesen wäre und nun die Wildsauen in der Aargauer Wüste jämmerlich verdursten liess.

Der Baggerfahrer aus dem Wildsauenland
Der Küchler ist ein guter Mann. Aufgrund seines Vornamens gerne auch einmal mit "Rave" abgekürzt, hat er bestimmt schon die eine oder andere holde Maid angebaggert. In Würenlos baggerte er jedoch auf eine andere Art. Statt seines Unihockeystocks schien der stramme Bursche versehentlich die Schneeschaufel mit aufs Feld genommen zu haben. Nur so ist zu erklären, wie er nach einem wunderschönen Pass von GT mutterseelenallein im Slot das weit offene Scheunentor um Meilen verfehlte. Aus gefühlt einem Meter Distanz schaufelte er den Ball in Richtung Himmel in eine weit entfernte Galaxie. Man munkelt, dass die Kugel dort den jungen Luke Skywalker am Kopf gestreift habe.

Der fingernde Jan
Und schliesslich ist da noch Juan José Luis de Mullerio Santa Maria Martinez, kurz Jan. Ein neugieriger Bursche, der gerne alles mögliche auf die Probe stellt, um neue Erkenntnisse zu erzielen. Nicht immer trifft er dabei die weisesten Entscheidungen, etwa wenn er sich selbst zum Versuchsobjekt für Belastungstests von Handzehen kürt. Statt sich aufs Unihockey zu konzentrieren, überkam ihn der unbändige Drang, dem Ruf der Wissenschaft zu folgen. Und so bog er sich den Finger entgegen der vorgesehenen Verrenkungsrichtung ins Juhee – und erntete die Früchte seiner Arbeit. Spiel Nummer eins ging ohne ihn zu Ende. Gerüchten zufolge wollte er mit seinem selbstlosen Akt dafür sorgen, dass auch Joker Nico zu ausreichend Einsatzzeit kommt. Welch Ehrenmann. Und glücklicherweise gibt es nichts, was ein bisschen Tape nicht richten kann. In Spiel zwei war Juan wieder dabei.



Im Sinne der Vollständigkeit will ich nun trotzdem noch kurz auf die eigentliche Hauptsache eingehen. Mit dem UHC Elgg lieferten sich die Weinländer ein sehr enges und umkämpftes Duell. Nachdem man den besseren Start erwischt hatte und bald in Führung gehen konnte, gelang es Elgg im weiteren Verlauf das Spiel an sich zu reissen. Doch ein Timeout zur richtigen Zeit gab den Wild Pigs den nötigen Impuls, um die Partie in der Schlussphase abermals zu drehen und den knappen Sieg sicherzustellen. Das Resultat: ein 8:7-Sieg.

Die Geschichte vom Spiel gegen Uster ist weniger glorreich. Bei Vereinen, die unter anderem auch über ein Team in der NLA verfügen, ist immer Vorsicht geboten. Und tatsächlich haben die Gegner wohl eine Vergangenheit in den oberen Ligen, waren alle etwas grösser, kräftiger und spielerisch schlicht eine Klasse besser. Das schläckt kei Geiss weg! Das Duell hatte somit einen gewissen Cupspiel-Charakter. Und dort haben die Wildsauen schon bewiesen, dass sie vermeintlich übermächtige Gegner schlagen können. Vielleicht ja auch dieses Mal?

Long story short: Wir konnten nicht. Zwar kamen die Andelfinger zu einigen Chancen und Toren, doch war bald klar, dass wir vermutlich nicht allzu hoch gewinnen würden. Das Team vom Greifensee erwies sich als sehr abgebrüht und kaltblütig. Und schon früh in der Saison zeigt sich, dass die "Ruhestandchügeler", wie sie der daheimgebliebene Ghomas Tühler (GT) bezeichnete, in der 3. Liga wohl nur auf der Durchreise sind. Das Resultat: eine knappe 6:16-Niederlage.

Egal, weiter geht es. Die Saison ist schliesslich noch lang und die Tabelle eng.

In diesem Sinne: Sau, Sau, Wildsau!
Autor: M. S. aus A.
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