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22.10.2017

Juniorinnen B

(64) 2 Niederlagen, aber trotzdem wie 2 Siege
Für die 3.Runde reisten wir nach Tägerwilen TG. Stock dunkel war es um 06:45 bei der Abfahrt, der Morgen brach herein, um 07:45 bei der Ankunft, und hell leuchtende Augen der Spielerinnen sahen wir um 08:00 bei der Begrüssung. Als erstes wurde Heute die Mannschaft der B-Juniorinnen mit den eigenen Trikots ausgestattet, welche endlich angekommen sind. Leider mussten wir aber auf unsere einzige Spielerinn mit B-Lizenz verzichten, und da uns eine weitere Spielerinn mindestens bis Januar fehlen wird, ist unser Team auf 1 Torhüter (angeschlagen) und 4 Feldspielerinnen (davon 2 angeschlagen) noch weiter reduziert worden.
Erster Gegner waren die Baracudas aus Romanshorn. Die Taktik war klar, da wir nur halb so viele Spieler waren, und sie uns so schon überlegen sind, wurde ein sehr defensives und Kräfte schonendes Spiel verlangt. Die Spielerinnen setzten dies auch gut in die Praxis um. Ballbesitz etwa 75% beim Gegner, aber uns Ziel, möglichst wenig Tore zu kassieren, gelang uns in der ersten Halbzeit sehr gut. Defensiv gut organisiert, und eine starke Torhüterleistung, erlaubten uns mit einem knappen 2:3 in die Pause zu gehen.
Ausschnaufen, Energie tanken, und kleine taktische Anpassungen vornehmen, so wurde die kurze Pause genutzt. Die zweite Halbzeit starteten wir zu wenig konzentriert, liessen dem Gegner zu viel Platz, und kassierten innert 5 Minuten gleich 3 Tore. Nach und nach fanden wir wieder zu unseren Stärken, und auch in der offensive konnte nun die ein oder andere schöne Aktion herausgespielt werden. Dank 2 schönen Toren, konnten wir noch etwas verkürzen, am Ende resultierte eine 4:7 Niederlage, welche aber dank viel Einsatz und Kampf auch viel höher hätte ausfallen können.
Im zweiten Spiel trafen wir auf den UHC Opfikon-Glattbrugg, welche ebenfalls einiges stärker einzustufen sind als unsere jungen Wildschweine. Die Taktik blieb die Selbe wie im ersten Spiel. Auch dieser Gegner war uns nicht nur Spielerzahl mässig, sondern auch physisch klar überlegen. Auf der Anzeigetafel war davon aber nichts zu sehen. Im Gegenteil!!! Nach einigen Minuten, konnten wir unseren ersten Besuch in der Gegnerischen Hälfte mit dem 1:0 krönen. Dank einem sensationell spielenden Torhüter (Schussverhältnis ca 45:8), und einer super defensive, konnten wir die Führung lange halten. Leider hatte der Schiedsrichter etwas dagegen, und sprach zum Erstaunen aller Anwesenden die erste Strafe gegen uns aus. Die Überzahl wurde nach kurzer Zeit zum Ausgleich genutzt. Weiter kämpften die Mädels unermüdlich und hielten den Gegner mit grossem Einsatz vom Tor fern. Leider nicht genug, sahen wir uns nochmals in Unterzahl. Begründung, wie auch Foulspiel gab’s leider wieder keines. Auch diese Unterzahl überstanden wir nicht schadlos, und so ging es mit einem 1:2 in die Pause. Erschöpft trafen wir uns zur Pausen Besprechung. Leider brach weiteres Unheil über uns, da sich eine weitere Spielerinn verletzte, und definitiv geschont werden musste, sah es auf der Auswechselbank langsam aber sicher trostlos aus. 2 Trainer und 2 verletzte Spielerinnen und… ja, weiter als eine Hand voll Trinkflaschen war da nicht mehr zu sehen.
Über zu wenig Spielzeit konnte sich niemand beklagen, und Wechselfehler gab es auch keine. 20 Minuten mussten unsere verbleibenden Wildschweine durchkämpfen. Und dies taten sie mit riesigem Willen, Einsatz und klugem, energieschonendem Spiel. Einer der seltenen Konter, konnte tatsächlich zum 2:2 genutzt werden. Lange hielten wir dem Angriffs Druck der Gegnerinnen stand. Doch 8 Minuten vor Schluss trat der Schiedsrichter, respektive ich, ein weiteres Mal in den Mittelpunkt des Geschehens. Ich machte darauf aufmerksam, dass unsere Spielerinn, welche alleine aufs Tor lief, und von hinten mit einem Stockschlag am Schuss gehindert wurde, gefault wurde. Leider bestrafte er mich, statt den Gegner, mit einer 2 Minuten Strafe wegen reklamieren, mit der Begründung, dass er den Vorteil laufen gelassen habe. Aller guten Dinge sind 3, dachte er wohl, und so auch unser Gegner, und erzielte das 3. Power-Play Tor. Kurz darauf konnte dann Glattbrugg das erste Tor bei drei gegen drei erzielen. 1 Minute vor Schluss gelang uns noch der Anschlusstreffer zum 3:4, für mehr reichte es allerdings nicht mehr.
Die Mädels haben jedoch unseren grössten Respekt verdient. Sie haben bis zum Umfallen gekämpft, die Gegnerinnen inkl. Trainerstaff zur Verzweiflung gebracht, und alle Zuschauer in der Halle begeistert. Sie haben bewiesen, dass die kleinsten halt doch die grössten sein können. Leider wurde ihre super Leistung nicht mit Punkten belohnt, was sie auf jeden Fall verdient hätten, aber dir Resultate die Heute erspielt wurden, sind auch so sehr hoch einzustufen.
Wir hoffen, dass es im Weinland noch einige 10 bis 14 jährige Mädels gibt, die Lust am Unihockeyspielen haben, und unser super Team unterstützten werden.
Trainingszeit ist jeweils am Montag von 18:00 bis 20:00 in der Primarschule Andelfingen.
Also liebe Wildpigs und Fans, allen weitersagen!!!
Autor: 64
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